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Donnerstag, 20. Oktober 2016

Seaside Memorabilia – Erinnerungsstücke vom Strand



Dear friends,


yesterday I stared writing a post about a finished WIP. But having to care for a tomcat fresh out of surgery who was howling, growling and spitting most of the time, I gave up.
Leaving the secretaire, my gaze fell upon something I never came round showing you.

You might remember I stayed with my parents for a week in July. And you might as well know I'm not able to visit my parents at the Belgian seaside without at least one stroll on the beach... Right... Here's the evidence:


The cloth portrays the waves and the shore.
Starting with 48 chain stitches, it's made out of dc (UK-terms), back loops only, single rows only (so I had plenty of ends to weave in).
  
Chart

Even though he hasn't found yet out how to move around with his left hind paw completely bandaged, MacLeod seems to be feeling somewhat better today – at least no more growling and howling.
  

I'll keep in touch!

P.S.: Sorry for the poor quality of the pictures - it's but a gloomy autumn day...
 




Liebe Freunde,


gestern wollte ich einen Post schreiben über ein WIP, welches ich endlich fertiggestellt habe. Fälschlicherweise nahm ich an, dass unser frischoperierter Kater zunächst seinen Narkoseüberhang auf der Couch ausschlafen würde. Stattdessen gab es pausenlos Jaulen, Knurren und Fauchen: Frauchen musste her, und zwar SOFORT!
Als ich vom Sekretär aufstand, fiel mein Blick dabei auf etwas, was ich noch gar nicht vorgestellt habe.
  

Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass ich im Juli eine Woche bei meinen Eltern verbracht habe. Nun vergeht kein Aufenthalt an der Belgischen Küste ohne mindestens einen Strandbummel... Na ja, und das kam diesmal dabei raus:
  

Das Tuch stellt Wellen und Dünen dar.
Ausgehend von 48 Luftmaschen, besteht das Tuch nur aus feste Maschen, jeweils in das hintere Maschenglied gehäkelt. Darüber hinaus wird jede Reihe einzeln gearbeitet (kein hin und zurück: Es gab also eine Menge Enden einzunähen)!
  

Auch wenn er immer noch nicht wirklich herausgefunden hat, wie er sich am besten mit der komplett verbundenen linken Hinterpfote fortbewegen soll, geht es MacLeod heute schon bedeutend besser – jedenfalls knurrt und jault er nicht mehr!
  

Ich halte euch auf dem Laufenden!

P.S.: Die Bilder sind ziemlich dunkel - ist auch ein düsterer, regenreicher Tag...
 

Mittwoch, 1. Juli 2015

Summertime - Sommerzeit


Dear friends,


it really is, isn't it? Summertime? There's plenty of sunshine and in this part of Germany school holidays have started.

To tell the truth, plenty of sunshine is fine by me, but why has it got to be this hot (30°C)? And weather forecast predicts it'll become even hotter still (37°C – and that is amazing for the area we live in!). Everyday life gets so laborious (let alone work), even moving around is strenuous, it's like wading through syrup and the air is lacking oxygen. I'm definitely more a 22°C kind of person.

Yesterday I did not even feel like crocheting. Truth is, it wasn't just the heat. There were some other reasons too...

First of all, my youngest turned 18. So we had pizza (he had wished for), blueberry cheesecake and chocolate mousse (not all at the same time though).

The second reason was the suicide of a much valued member of the crochet family, Marinke Slump. I only knew of her because of the book I bought some time ago (getting to know everybody in the huge crochet community is a full-time job).
The news left me very thoughtful, cause it remembered me of September 2013, when I had my general breakdown. Diagnosed with burn-out syndrome which soon turned into major depression, I know what it's like to crouch at the bottom of the abyss, incapable of finding a way out, incapable of doing anything actually. I won't bother you with my story. I just wanted to tell you that, even if crochet did not save my life, it helps me in this everlasting day-to-day battle (you never really get rid of a depression), it helps me keeping in good health.

Last weekend fortunately it was not this hot yet, so I had enough strength to be creative.
Truth is, right now the studio looks like a disaster area. I'm working on about 5 projects at the same time, so there is hardly any space left. Luckily enough there's still the balcony, just behind the French window...

Searching for some space to put something on, I came across this large jar.
  

Remembering what I had intended it for, it gathered my things and fled onto the balcony, starting WIP 6, and desperately trying to remember where I left the seashells my husband painstakingly drilled holes in (on my behalf). I found them eventually, but being in full flow and full of ideas and just having fun, he had to drill some more (good thing we are off to the Belgian coast at the end of this month).

And this is what the jar looks like right now – it's become a lantern though:
  

Soon I had made lantern N° 2:
  

Thankfully my husband had finished drilling holes in the shells by the time I came up with this idea:
  

I have to admit, it was not all that hard to find a third jar... And I made some coasters too – just for fun...
  

On Sunday evening I ran out of shells (and my husband was not very much inclined to drilling any more holes into any other shells), so I had to think of something else to do...
  

I will tell you what this is all about - later though, thus: I'll keep in touch!




Liebe Freunde,

 
nun scheint es endlich so weit zu sein mit der Sommerzeit: Sonne satt und in NRW haben die Sommerferien angefangen.

Dennoch, Sonne hin oder Sonne her, zur Zeit ist es mir einfach zu heiß (30°C) und die Wettervorhersage hat noch höhere Temperaturen versprochen (bis zu 37°C – das will was heißen in der Eifel!). Jede Bewegung wird zur Qual, alles ist so furchtbar anstrengend, als ob man durch Sirup watet und irgendwie ist nicht mehr genug Sauerstoff in der Luft. Es ist wohl unverkennbar: Ich fühle mich am wohlsten bei 22°C!

Gestern war mir so gar nicht nach Häkeln zumute. Und das lag nicht nur an der Hitze...

Zunächst wurde mein Jüngster gestern 18. Also gab es (Mama-)Pizza (bei der Hitze!? - war aber der Wunsch des Geburtstagskindes), Käsekuchen mit Blaubeeren und Schokoladenmousse. Und der zweite Grund ist der Selbstmord eines geschätzten Mitgliedes der weltweiten Häkel-Familie: Marinke Slump. Ihr erstes Buch steht oben im Atelier, ihre Seite kannte ich jedoch nicht.

Aber die Nachricht ihres Todes hat mich sehr nachdenklich gemacht, weil es mich an September 2013 erinnerte, als ich meinen Zusammenbruch erlitt. Aus dem modischen „Burnout“ wurde damals alsbald eine schwere Depression. Ich weiß also bestens, wie es sich dort unten am Boden des Abgrundes anfühlt, wie es ist, keinen Ausweg mehr zu sehen und absolut unfähig zu sein etwas daran zu ändern. Ich werde euch nicht weiter mit meine Geschichte belästigen, möchte aber erwähnen, dass, auch wenn Häkeln mir nicht das Leben gerettet hat, es mir aber hilft, den tagtäglichen Kampf anzugehen (eine Depression wird man nie wieder wirklich los); hilft, die Balance zwischen Gesundheit und Alltag (inkl. Arbeit) zu bewahren.

Letztes Wochenende war es zum Glück noch nicht gar so heiß und daher hatte ich genug Antrieb, um kreativ zu sein.
Leider muss ich eingestehen, dass das Atelier zur Zeit eher einem Katastrophengebiet ähnelt, als einem gemütlichen Kreativraum. Nun ja, ich arbeite ja auch an fünf Projekten gleichzeitig und daher bleibt wirklich wenig Platz übrig. Aber, jenseits der Balkontür gibt es ja noch den Balkon...

Als ich letzte Woche nach einem Abstellplatz für was suchte, fand ich dieses Gefäß.
  

Gleichzeitig erinnerte ich mich, weshalb ich es gekauft hatte, also packte ich mein Häkelköfferchen und floh auf den Balkon. Dort fing ich dann Projekt Nr.6 an und versucht mich nebenbei verzweifelt daran zu erinnern, wohin ich die Muscheln gelegt hatte, in denen mein Mann vor einiger Zeit gewissenhaft Löcher gebohrt hatte. Irgendwann fiel es mir dann doch wieder ein, aber bis dahin war ich so voller Elan, dass ich meinem Mann bitten musste, noch ein paar Muscheln zu durchlöchern (wir fahren Ende des Monats nach Belgien – Nachschub muss her!)

Nun, so sieht das Gefäß jetzt aus (es wurde übrigens ein Windlicht draus):



Bald hatte ich auch ein zweites Windlicht gehäkelt.
  

Und bis mein Mann die für ihm heraus gelegten Muscheln mit Löchern versehen hatte, hatte ich schon die nächste Idee:


Es war auch gar kein Problem ein drittes Gefäß zu finden... Zum Ausgleich habe ich noch ein paar Untersetzer dazugehäkelt...

 
Sonntag sind mir dann tatsächlich die Muscheln ausgegangen und ich konnte meinen Mann nicht dazu überreden, mir noch ein paar Löcher zu bohren. Daher musste ich mir anderweitig eine Beschäftigung suchen...
  

Was das Ganze soll, erzähle ich euch ein anderes Mal... Ich halte euch auf dem Laufenden!
   

Freitag, 29. Mai 2015

Something Nautical... / Etwas Nautisches...

Hi there!


Told you, I had some ideas for my much beloved blueish shades, didn't I? Well, look for yourselves...
  

I have been feeling rather poorly this week, having that horrible neuralgia again. And as I had maxillodental surgery early this morning, I do not really feel much better now (despite painkillers). Hence I haven't much to talk about, just some pictures to look at... I'll keep in touch!
   




More pictures further below




Liebe Freunde,


hatte ich nicht erwähnt, bereits einige Ideen für meine heißgeliebten blauen Knäuel zu haben? Nun, schaut her...
  
 
Die abgelaufene Woche möchte ich ansonsten nur schnell abhaken. Zunächst hatte ich wieder mit meiner Trigeminusneuralgie zu kämpfen und dann hatte ich heute Morgen den Eingriff am Oberkiefer beim Kieferchirurgen. Daher habe ich nicht viel zu erzählen, nur ein paar Bilder zum Anschauen... Ich halte euch auf dem Laufenden!
  




Mehr Bilder im englischenTeil

Freitag, 8. Mai 2015

Deep Green Sea!?


Hi there!


Didn't I tell you I already knew what I would do with the sea dwellers I crocheted last Sunday? Well see for yourselves: Ta-Dah!
  

Where I got the patterns from you can read here. I had not mentioned what yarn I was working with though... So, just in case you are interested:
The fishes were made in Schachenmayr Catania 386 (coral) and 281 (tangerine); the tang in Catania 212 (kiwi) and 241 (sea green); the seaweed in Catania 245 (anis), the octopus in Catania 173 (light blue) and the starfish in Catania 246 (light pink).
  
Because of the octopus being blue I had to make the background greenish. Actually, that is why I named the frame Deep Green Sea instead of Deep Blue Sea... (Remember that horror film released in 1999? As I do not like any scary movies I never saw Deep Blue Sea, but the title somehow forced itself into my mind, while I was working on the frame. Cannot see anything scary about the frame itself though...)
 
Right... the background... I used Phildar Phil Coton 3 Ciel (0003), Catania 106 (white), Catania 255 (pearl), Phil Coton 3 Jade (0058), Phil Coton 3 Piscine (0042), Phil Coton 3 Menthe (0059) and Catania 241 (sea green).
 
The frame is a plane Ribba 21x30cm from IKEA on which I fastened the background using a stapler.
  
Having the frame finished, I might think about redecorating the bathroom (roses out – fishes in?) … I'll keep in touch!




Liebe Freunde,


Wie ihr wisst habe ich letzten Sonntag einige Meerestiere gehäkelt... Und ich hatte im letzten Post angedeutet, bereits zu wissen, was ich mit ihnen anfangen würde... Nun seht selbst:
  
Nach welchen Anleitungen und Mustern ich gehäkelt habe, und wo oder in welchen Büchern diese zu finden sind, könnt ihr hier nachlesen. Ich vergaß aber zu erwähnen, mit welchen Garnen ich gearbeitet habe. Also und nur für den Fall, dass es euch interessiert:
Meerestiere und -gräser sind alle in Schachenmayr Catania gehäkelt: Die Fische in 386 (orangelachs) und 281 (orange); der Seetang in 212 (khaki) und 241 (golfgrün); das Seegras in 245 (anis); der Oktopus in 173 (hellblau) und der Seestern in 246 (rosa).
  
Weil ich den Oktopus blau gehäkelt habe, musste ich für den Hintergrund des Kontrastes wegen auf Grüntöne zurückgreifen. Deswegen heißt der Rahmen übrigens Deep Green Sea statt Deep Blue Sea... Vielleicht erinnert sich noch irgendwer an den Spielfilm, der 1999 in den Kinos kam? Ich gebe zu, dass ich ihn nie geschaut habe, da ich Gruselfilme oder gruselige Filme einfach nicht mag. Mir fiel dieser Filmtitel jedoch plötzlich ein, während ich die Pailletten auf den Hintergrund festklebte und es war anschließend schwer, eine gute Alternative auszudenken... 

Äh? … Ah, ja, der Hintergrund! Für den griff ich zu Phildar Phil Coton 3 Ciel (0003), Catania 106 (weiß), Catania 255 (perle), Phil Coton 3 Jade (0058), Phil Coton 3 Piscine (0042), Phil Coton 3 Menthe (0059) and Catania 241 (golfgrün).
Der Rahmen selbst ist der Holzrahmen vom Ribba (Größe 21x30cm) aus IKEA. Den Hintergrund habe ich mithilfe meines Tackers befestigt.

Jetzt nur noch ein Plätzchen finden, wo ich den Rahmen aufhängen kann... Ob jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, das Badezimmer um zu dekorieren (Rosen raus – Fische rein)? … Ich halte euch auf dem Laufenden!